Krankenkasse

Gesundheit – das wichtigste Gut im Leben

 

Für einen Rundumschutz in Sachen Gesundheit ist die Wahl der Krankenkasse und des entsprechenden Krankenkassentarifs entscheidend. Nicht nur im Falle einer Krankheit, sondern auch die Vorsorge, der Versicherungsschutz im Ausland und die Übernahme kostenintensiver Leistungen sind ausschlaggebende Faktoren bei der Wahl Ihrer Krankenversicherung. Das wichtigste Gut eines Menschen, die Gesundheit, macht es uns zur Aufgabe, gemeinsam mit Ihnen individuelle Angebote herauszufiltern, Ihren Erwartungen und Ansprüchen entsprechend anzupassen und Sie bereits heute für die Zukunft bestmöglich abzusichern.

 

KRANKENKASSEN- VERGLEICH FÜR FAMILIEN

Interessieren Sie sich für die optimale Krankenversicherung für Ihre Familie? Wir haben für Sie das passende Angebot.

Jede Familie hat andere Bedürfnisse – auch bei der Krankenkasse. Durch eine personalisierte Broschüre erhalten Sie alle wichtigen Informationen auf einen Blick und können Ihre Liebsten optimal absichern.

 

 

 

DIE GRÖSSTEN VORTEILE AUF EINEN BLICK

Bis zu 4000.- Prämieneinsparung

 

Bei unserer unabhängigen Krankenkassenberatung unterstützen wir Sie beim persönlichen Prämienvergleich. Dadurch können Sie für Ihre Familie jedes Jahr bis zu 4000 Franken Prämien sparen – bei gleichbleibenden Leistungen.

 

100% Abdeckung für Zahnstellungskorrekturen

In der Schweiz braucht jedes zweite Kind eine Zahnspange. Ohne einen geeigneten Schutz bei der Krankenkasse kostet eine solche Zahnstellungskorrektur Tausende von Franken. Schützen Sie sich davor mit bis zu 100 % Abdeckung ab dem ersten Versicherungsjahr.

 

Rabatte für alle Familienmitglieder

Bei uns erhalten Sie für sämtliche Familienmitglieder umfassende Rabatte. So erhalten die Kinder exklusiv bis zu 100 % Vergünstigung auf die Zusatzversicherungen. Ausserdem profitiert die ganze Familie von Kollektivrabatten von bis zu 20 %.

 

Individuelle Offerte gemäss Ihren Bedürfnissen

Jede Familie ist anders und hat spezielle Bedürfnisse. Unser Team hilft Ihnen bei der Suche nach der optimalen Krankenkasse. Sie profitieren von einer massgeschneiderten Offerte für die ganze Familie.

Die Krankenkasse steigt 2019 um 1,5 bis 4 Prozent! Aber Sie können weniger bezahlen – Wir zeigen dir wie!
Wer in der Schweiz lebt, kann sich selbst aussuchen, bei welcher Krankenkasse er versichert sein möchte. Je nach Lebenssituation und Alter bieten verschiedene Krankenkassen Leistungen zu unterschiedlichen Beiträgen an.
Doch ständig steigende Prämien und eine Überflutung an Angeboten machen es schwer, die richtige und passende Krankenkasse auszuwählen. Im Jahr 2019 steigen die Prämien im Schnitt 1,5 – 4 Prozent für Erwachsene und Kinder. Dabei passen die Krankenkassen ihre Beiträge in unterschiedlichem Masse an:
Ein fundierter und zuverlässiger Krankenkassenvergleich lohnt sich also in jedem Fall. So hat jeder die Möglichkeit, die verschiedenen Anbieter und Prämien direkt miteinander zu vergleichen und kann hinsichtlich auf Leistungsempfang, Kosten und Service eine richtige Entscheidung treffen.

 

Möchten Sie wissen, wie viel Geld Sie bei Ihrer Krankenkasse im Jahr 2019 maximal sparen können?

Jetzt die neuen Prämien vergleichen und über CH 2`140 pro Jahr sparen Jetzt ausfüllen und sofort sparen. Prämienschweiz zeigt Ihnen auf wie Sie für Kinder und Jungendliche (bis zum vollendeten 18. Altersjahr) und junge Erwachsene (vom 19. Bis zu vollendetet 25. Altersjahr die Beste und günstigste Krankenkassen in Ihrem Kanton finden können. Personen, die in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen leben, haben Anspruch auch auf eine Verbilligung der Krankenversicherungsprämien. Überlassen Sie deshalb uns den Krankenkassen-Wechsel für Ihre Familie, damit Sie von den Familienrabatte und Kinder-Startrabatt profitieren.
Tipp: Mehr Informationen dazu finden Sie unter Prämienverbilligung in Ihrem Kanton.
Prämienübersicht
Jedes Jahr im Oktober kommen die neuen Krankenkassenprämien. Prämienschweiz hilft Ihnen eine Übersicht über die Grundversicherungsprämien pro Kanton zu finden.

 

Kennen Sie die Kostenbeteiligung bei der Mutterschaft?

Wichtig für Familien: Die Spital- und Pflegekosten für das gesunde Neugeborene, die während des Spitalaufenthalts mit seiner Mutter anfallen, gehören zu den Mutterschaftsleistungen, d.h. sie gehen zu Lasten der Versicherung der Mutter (ohne Kostenbeteiligung). Wird aber das Neugeborene krank, dann gehen die Kosten zu Lasten des Versicherers des Neugeborenen (mit Kostenbeteiligung).
Kündigen Sie nie eine Zusatzversicherung, ohne sich bei einer anderen Krankenkasse genau über die Aufnahmebedingungen informiert zu haben. Im Bereich der Zusatzversicherungen können Versicherer Personen ablehnen, Prämien nach Alter und Geschlecht festlegen, sowie Vorbehalte aufgrund des Gesundheitszustandes einer Person anbringen.
Vergleichen Sie, zu welchen Bedingungen ein neuer Versicherer Ihnen eine Zusatzversicherung anbietet. Achten Sie insbesondere auf den Leistungsumfang. Bei den Zusatzversicherungen kann dieser je nach Krankenkasse unterschiedlich sein.

 

Bist du sicher, dass Du die passende Zusatzversicherung gewählt hast?

Es existieren rund 1000 Produkte mit unterschiedlichen Leistungen auf dem Markt. Prämienangaben ohne Informationen über die Leistungen wären nur beschränkt aussagefähig. Kommt hinzu, dass es dem Zusatzversicherer frei steht, ob er mit einem Interessenten einen Vertrag abschliessen will oder nicht; Annahmezwang herrscht nur in der Grundversicherung. Eine Prämientabelle könnte daher nur eine beschränkte Entscheidungshilfe für die Wahl eines Versicherers sein.
Besondere Zusatzleistungen wie zum Beispiel ein spezielles Behandlungsprogramm für chronisch Kranke, spezielle Vorsorgeuntersuchungen, Bonusprogramme, Heilpraktikerbehandlungen können von Krankenkasse zu Krankenkasse variieren. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, im Krankenkassenvergleich neben den Kosten auch die zusätzlichen Leistungen zu berücksichtigen.

 

Sind Sie sicher, dass Ihre Krankensasse in Ihrem Kanton noch gültig ist?

In der Schweiz gibt es rund 60 Krankenversicherungen, die jedoch teilweise nicht in allen Kantonen tätig sind. Sie können ohne Nachteil zu einer Krankenkasse wechseln, die Ihnen mehr entspricht; der Leistungsumfang der Grundversicherung ist derselbe. Unterschiede kann es allenfalls beim «Service» der Kassen geben. Beispielsweise vergüten nicht alle Kassen die Leistungen gleich schnell, oder es gibt Unterschiede bei der Qualität der Beratung. Ausserdem gibt es Kassen, bei welchen Sie die Medikamentenkostenzuerst selber bezahlen müssen. Aber jede Kasse ist verpflichtet, Sie aufzunehmen.

Krankenkasse Sparen

Wie können kleine Änderungen an Ihrer Krankenkasse bis zu 2’140 pro Jahr einsparen?

Verschiedene Versicherungsmodelle können monatliche Prämien deutlich senken. Beispiele sind das:
HAUSARZT-Modell. Hier kann man bei Verzicht auf die freie Arztwahl günstige Prämien erzielen.
TELMED-Modell. bei dem man Krankenkassenprämien durch eine telefonische Gesundheitsberatung einsparen kann.
HMO-Modell. Beim Krankenkassen-Modell HMO verpflichten sich die Versicherten, immer zuerst das von der Krankenkasse vorgeschlagene Gesundheitszentrum aufzusuchen. In diesem Gesundheitszentrum befinden sich Allgemeinärzte, Therapeuten, Physiotherapeuten, Ernährungsberater und auch Gynäkologen. Ein HMO-Arzt erhält von der Krankenkasse eine monatliche Pauschale für seine Leistungen. Hierzu gehören Besuche bei externen Spezialisten und auch Spitalaufenthalte.

Benötigen sie eine Unfalldeckung?

Wenn Sie mindestens 8 Stunden pro Woche arbeiten und durch Ihren Arbeitgeber gemäss Unfallversicherungsgesetz (UVG) gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert sind.
Dienstpflicht und Krankenversicherung
Sistieren Sie Ihre Krankenversicherung bei länger dauernder Dienstpflicht Während Diensten, die länger als 60 aufeinanderfolgende Tage dauern (z.B. RS, während des Zivildienstes oder während des Zivilschutzes) kann die Versicherung sistiert werden. Die für den Dienst zuständigen Behörden informieren die dienstleistenden Personen über das Verfahren. Die Militärversicherung deckt während der Dienstzeit die Risiken Krankheit und Unfall ab.
Beitritt zu einer Bonus-Versicherung
Die Prämie wird mit jedem Jahr, in dem Sie sich keine Rechnungen vergüten lassen, schrittweise gesenkt. Die Ausgangsprämie ist 10 Prozent höher als die ordentliche Prämie. Die Prämie kann innerhalb von 5 Jahren auf die Hälfte der Ausgangsprämie sinken.
Tipp: Nicht alle Krankenkassen bieten eine Bonus-Versicherung an. Wir zeigen Ihnen welche Krankenkasse in Ihrem Wohnkanton die Bonus-Versicherung anbietet.

Wieviel übernimmt die obligatorische Krankenversicherung bei den Transportkosten?

Es kann vorkommen, dass für die Fahrt zu einer Behandlung ein spezielles Transportmittel nötig ist (z.B. Ambulanz). An solche Transporte bezahlt die obligatorische Krankenpflegeversicherung die Hälfte bis zu einem jährlichen Maximalbetrag von 500 Franken.
An die Rettung von Personen in Lebensgefahr (z.B. nach einem Bergunfall oder bei einem Herzinfarkt) bezahlt die Versicherung ebenfalls die Hälfte, jedoch bis maximal 5000 Franken pro Jahr (gilt nur für die Schweiz).
Info: Krankentransporte unterscheiden sich in den Begriffen Transport, Rettung und Verlegung.
Um einen Transport handelt es sich immer dann, wenn Sie aufgrund Ihres Gesundheitszustandes nicht selbständig zu Fuss oder mit einem privaten oder öffentlichen Transportmittel wie Fahrrad, Personenwagen, Tram, Bus oder Bahn zu einer medizinischen Behandlung gelangen können.

Übernehmen die Krankenkassen Beiträge an Brillen und Kontaktlinsen?

Deckung obligatorische Krankenversicherung:.
Für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Altersjahr bezahlt die obligatorische Krankenpflegeversicherung einen Beitrag von 180 Franken pro Jahr an ärztlich verordnete Brillengläser und Kontaktlinsen. Bei sehr starken Sehfehlern oder beim Vorliegen von bestimmten Erkrankungen wie beispielsweise krankheitsbedingten Refraktionsänderungen, Anpassungen nach Operationen oder Hornhauterkrankungen, übernimmt die Versicherung – unabhängig vom Alter der versicherten Person.
Die Leistungen für Brillengläser und Kontaktlinsen unterliegen wie die übrigen Leistungen der Krankenversicherung der Kostenbeteiligung
Tipp: Es gibt Krankenkassen die Beiträge an Brillen und Kontaktlinsen bis zu 300.—übernehmen. Wir zeigen Ihnen das passende Angebot für Ihre Augen.

Was ist im Ausland zu beachten?

Leistungen werden nur für notfallmässige Behandlungen ausgerichtet. Im Ausland zahlt die obligatorische Grundversicherung maximal den doppelten Betrag, den die gleiche Behandlung in der Schweiz kosten würde. Innerhalb Europas genügt die Grundversicherung, in gewissen Überseegebieten, insbesondere in den USA, Kanada, Australien und Japan, ist ein zusätzlicher Versicherungsschutz unbedingt erforderlich. Die Grundversicherung deckt in der Regel nicht den Rücktransport (Repatriierung) in die Schweiz. Bei Rettungstransporten ins nächste Spital im Ausland zahlt die Grundversicherung nur 50% der Kosten (maximal CHF 500 pro Jahr). Wer in EU- oder EFTA-Staaten medizinische Leistungen konsumiert, muss auch wissen, dass er nicht von einer bereits mit Leistungen in der Schweiz aufgebrauchten Franchise profitiert.
Tipp: Bei Bedarf die passende Zusatzversicherung oder auch möglich separate Ferien- und Reiseversicherung abschliessen. Nicht alle Krankenkassen bieten das an.
Wussten Sie: bei einer notwendigen Behandlung in einem EU/EFTA-Staat:
In EU-/EFTA-Ländern haben Sie mit der europäischen Krankenversicherungskarte, die Sie von Ihrem Krankenversicherer erhalten haben, Anspruch auf alle Sachleistungen, die sich unter Berücksichtigung der Art der Leistungen und der voraussichtlichen Aufenthaltsdauer als medizinisch notwendig erweisen. Sie haben Anspruch auf Vergütung der gleichen Leistungen wie die in diesem Land versicherten Personen (z.B. Ärzte/Ärztinnen, Spitäler, Transporte). Die Behandlungskosten werden je nach Land entweder durch die entsprechende ausländische Stelle bezahlt und dem schweizerischen Krankenversicherer später in Rechnung gestellt, oder die versicherte Person muss vorübergehend die Kosten übernehmen und kann dann eine Rückvergütung verlangen

Lohnt sich die Zahnzusatzversicherung für die Zahnspange-Kosten?

Die obligatorische Krankenversicherung vergütet Zahnbehandlungskosten lediglich, wenn eine schwere Erkrankung des Kausystems auftritt sowie wenn die zahnärztlichen Behandlungen im Zusammenhang mit einer schweren Allgemeinerkrankung (z.B. bei Leukämie, Herzklappenersatz) zur Unterstützung und Sicherstellung der ärztlichen Behandlungen notwendig sind, oder wenn nach Unfällen keine andere Versicherung die Behandlungskosten deckt.
Demgegenüber werden beispielsweise die Kosten für gewöhnliche Zahnfüllungen bei Karies oder die Korrektur von Zahnstellungen (Zahnspangen bei Kindern) nicht übernommen.
Zahnzusatzversicherung und Zahnspangen-Kosten
Wie bei allen Versicherungen, gilt auch bei der Zahnzusatzversicherung, genau herauszufinden, bei welcher Behandlung die private Krankenkasse welchen Kostenanteil übernimmt. Wer sparen will, kommt nicht drum herum, sich einen Abend Zeit zu nehmen und die Leistungen verschiedener Zahnzusatzversicherungen genau zu studieren – inklusive der Angaben im Kleingedruckten.
Wichtig: Kostenanteil: Welchen Anteil zahlt die jeweilige Kasse für die kieferorthopädische Behandlungen? Manche Versicherungen übernehmen nur 50 Prozent und weniger der Zahnspange-Kosten.
Rabatte: Preiswerter wird die Zahnzusatzversicherung, wenn die Kasse Rabatte anbietet – für den Fall, dass ein Elternteil oder Geschwisterkind bei derselben Kasse mitversichert ist.
Die private Zahnzusatzversicherung bietet in der Regel folgende Leistungen:
• Kostenübernahme für alle zahnärztlichen Behandlungen.
• Prothetische Versorgungen wie beispielsweise Kronen, Brücken, Gebisse, Stift
• Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen.
• Zuschüsse für Prophylaxe und Kontrolluntersuchung inkl. Röntgen.

Neu in der Schweiz, Tipps und Informationen


Tipp: Wer muss sich in der Schweiz versichern?

• wenn Sie in der Schweiz wohnhaft sind, unabhängig von Ihrer Staatsangehörigkeit. Jedes Familienmitglied muss versichert sein, Erwachsene ebenso wie Kinder.
• als ausländische/-r Staatsangehörige/-r mit einer Aufenthaltsbewilligung von drei Monaten und länger;
• als ausländische/-r Staatsangehörige/-r, wenn Sie in der Schweiz für weniger als drei Monate arbeiten und nicht über einen gleichwertigen ausländischen Versicherungsschutz verfügen;
• wenn Sie sich neu in der Schweiz niederlassen;
• wenn Sie als Schweizer/Schweizerin oder EU/EFTA-Staatsangehörige/-r in der Schweiz erwerbstätig sind und in einem EU-Mitgliedstaat, in Island oder Norwegen wohnen. Dies gilt auch für Ihre nicht erwerbstätigen Familienangehörigen.
• wenn Sie als Schweizer/Schweizerin oder EU/EFTA-Staatsangehörige/-r ausschliesslich eine Rente oder eine Arbeitslosenentschädigung aus der Schweiz beziehen und in einem EU-Mitgliedstaat, in Island oder Norwegen wohnen. Dies gilt auch für Ihre nicht erwerbstätigen Familienangehörigen.
• als Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin, wenn Sie von Ihrem schweizerischen Arbeitgeber vorübergehend ins Ausland entsandt werden. Dies gilt auch für Ihre nichterwerbstätigen Familienangehörigen.

 


Wann muss ich mich versichern?

Die Krankenpflegeversicherung vergütet Ihnen rückwirkend bis zum Versicherungsbeginn allfällige Auslagen, sofern Sie sich oder Ihr Neugeborenes rechtzeitig, d.h. innert drei Monaten seit Wohnsitznahme oder der Geburt in der Schweiz bei einem Krankenversicherer anmelden. Da auch zeitlich rückwirkend bis zum Versicherungsbeginn allfällige Auslagen vergütet werden, sind zwingend auch die Prämien rückwirkend bis zum Versicherungsbeginn zu entrichten.
Achtung: Falls Sie die Frist von drei Monaten seit Ihrer Wohnsitznahme oder der Geburt Ihres Kindes in der Schweiz nicht einhalten, bezahlen Sie einen Zuschlag, und bereits entstandene Auslagen werden von der Versicherung nicht vergütet.
Meine Familie war bisher bei mir mitversichert. In der Schweiz auch?
In der Schweiz gilt das System der Kopf-Prämie. Das heisst: Für jede Person – unabhängig von ihrem Alter oder Zivilstand – wird eine Krankenversicherungsprämie erhoben. Wenn Sie sich also mit Ihrer Familie in der Schweiz niederlassen, müssen Sie sämtliche Familienmitglieder bei einer Krankenkasse Ihrer Wahl für die obligatorische Grundversicherung anmelden und damit auch für jedes Familienmitglied die jeweils erhobene Versicherungsprämie bezahlen.


Brauche ich zwingend eine Schweizer Krankenversicherung?

Wie in den meisten Ländern Europas besteht auch in der Schweiz eine Krankenversicherungspflicht. Gemäss Artikel 3 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) ist die Krankenpflegeversicherung nach KVG grundsätzlich für alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz obligatorisch. Sie deckt die grundlegenden Bedürfnisse bei Krankheit, Unfall und Mutterschaft. Deshalb wird sie auch obligatorische Grundversicherung genannt.
Muss ich für die Krankenversicherung eine Anmeldefrist beachten?
Ja, nach der Einreise in die Schweiz müssen Sie sich innerhalb von drei Monaten bei einer Krankenkasse Ihrer Wahl anmelden. Die Anmeldefrist beginnt am Tag Ihrer Anmeldung bei der Einwohnerkontrolle (also ab dem Ausstelldatum Ihrer Wohnsitzbescheinigung oder Ihres Ausländerausweises).

–Prämienverbilligung–

Individuelle Prämienverbilligung (IPV)
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Was ist IPV?

Personen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen erhalten von Bund und Kanton einen finanziellen Beitrag an die Prämien für die obligatorische Krankenpflegeversicherung.
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Wie wird die IPV ausbezahlt/zurückgezogen?

Die IPV wird dem Prämienkonto Ihres Krankenversicherers gutgeschrieben oder im Falle eines Rückzugs abgebucht und mit den laufenden Prämienrechnungen verrechnet. Sie wird maximal in der Höhe Ihrer effektiven Prämie für die obligatorische Krankenpflegeversicherung ausgerichtet. Für Personen mit Ergänzungsleistungen zur AHV/IV gelten andere Bestimmungen.
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Wer erhält ein Antragsformular?

Die Ausgleichskasse stellt in der Regel allen Personen ein Antragsformular zu, welche nach Auswertung der Steuerdaten voraussichtlich Anspruch auf IPV haben. Ab Ende Dezember des Vorjahres bis November des Anspruchsjahres erfolgt in regelmässigen Abständen ein Versand.
Grundvoraussetzung, um einen Anspruch geltend zu machen, sind eine obligatorische Krankenpflegeversicherung bei einem vom Bund anerkannten Krankenversicherer und Wohnsitz in der Schweiz.
Prämien Schweiz – Verbilligung gibt Ihnen Tipps für die Anmeldungen bei Ihrem Wohnkanton.

Häufige Fragen “Krankenzusatzversicherung”

Wenn die Prämien in Grund- und Zusatzversicherung weiter ansteigen, kann ich sie mir nicht mehr leisten. Welche Möglichkeiten bestehen, um die Prämien zu reduzieren?

Eine Erhöhung der Franchise (jährlicher Kostenanteil, der vom Versicherten selbst übernommen wird) senkt die Prämien in Grund- und Zusatzversicherung. Ins Auge zu fassen sind auch Leistungsreduktionen, zum Beispiel ein Wechsel von der Privat- in die Halbprivatversicherung oder von der halbprivaten in die allgemeine Abteilung „ganze Schweiz“. Da die Zusatzversicherungen nicht obligatorisch sind, dürfen sie auch gekündigt werden.

Mein Versicherer bietet mir anstelle meiner bisherigen Versicherung ein moderneres Produkt an. Muss ich es annehmen?

Für den Abschluss eines neuen Produktes bedarf es der ausdrücklichen Zustimmung des Versicherungsnehmers. Wenn er diese Zustimmung nicht gibt, muss der Versicherer den Vertrag mit den bisherigen Bedingungen weiterführen.
Eine Ausnahme besteht in den Fällen, wo die Versicherer ihre bestehenden Produkte revidieren, indem sie die Versicherungsbedingungen ändern. Sie können den bisherigen Versicherten anbieten, ihre bisherige Versicherung zu den neuen Bedingungen weiterzuführen. Sofern die neuen Bedingungen für die Versicherten nicht nachteilig sind, gilt die Versicherung als akzeptiert, ausser der Versicherungsnehmer erklärte ausdrücklich seine Ablehnung. Bei neuen Produkten, oder wenn ein revidiertes Produkt Verschlechterungen enthält, braucht es für einen gültigen Abschluss jedoch stets die Zustimmung des Versicherungsnehmers.

Darf ein Versicherer den Umfang der versicherten Leistungen ändern?

Grundsätzlich nein, da Vertragsänderungen im Bereich des privaten Versicherungswesens der ausdrücklichen Zustimmung beider Vertragspartner bedürfen. Einzige Ausnahmen sind die Vertragsbestimmungen, welche eine Änderung des Kreises der Leistungserbringer (z.B. Spitallisten) oder der Therapieformen sowie neue medizinische Entwicklungen betreffen, ferner Klauseln, die notwendige Anpassungen in der Zusatzversicherung vorsehen, wenn der gesetzliche Leistungskatalog der Grundversicherung geändert wird. Wie bei den Prämienanpassungen hat der Versicherte auch hier ein Kündigungsrecht. Diese Ausnahmen ermöglichen die laufende, einfache Anpassung an die medizinischen Entwicklungen. Zusätzlich kann der Versicherer dadurch Einfluss auf die Leistungserbringer nehmen, um z.B. die Qualität der Dienstleistungen zu sichern oder gegen überhöhte Honorarforderungen vorzugehen. Dabei muss die Höhe der Prämien stets durch den Umfang der versicherten Leistungen gerechtfertigt sein. Darüber hinaus gehende Vertragsanpassungsklauseln erachtet das BPV als unzulässig, namentlich beispielsweise Klauseln, in denen sich der Versicherer eine einseitige Herabsetzung betragsmässig zugesicherter Leistungen (Taggelder, Maximalbeträge etc.) vorbehalten würde.
Darf der Zusatzversicherer die Prämien erhöhen, wenn ich die Grundversicherung bei einem anderen Versicherer abschliesse?
Nein. Eine Kündigung der Zusatzversicherung aus diesem Grund ist gesetzlich ausdrücklich verboten.

Muss ich die Zusatzversicherungen beim gleichen Versicherer abschliessen wie die Grundversicherung?

Nein. Es handelt sich um verschiedene Versicherungsverträge, die unabhängig voneinander abgeschlossen werden können.
Welche Vor- bzw. Nachteile bestehen, wenn Grund- und Zusatzversicherung bei zwei verschiedenen Versicherern laufen?
Nachteilig ist, dass sich die Versicherten jeweils fragen müssen, welcher Versicherer die Rechnung bezahlt. Ein finanzieller Vorteil kann die Freiheit sein, die Grundversicherung auf einen günstigeren Versicherer zu übertragen.

Gibt es Vorschriften über die Vertragsdauer?

Nein, die Vertragsdauer wird zwischen dem Versicherer und dem Kunden vereinbart. Üblich sind Vertragsdauern zwischen einem und fünf Jahren. Der Vertrag verlängert sich stillschweigend automatisch, solange ihn der Versicherte nicht fristgerecht kündigt.
Gibt es Leistungsvorschriften oder ist der Versicherer frei in der Produktegestaltung?
Das VVG macht hinsichtlich der Krankenversicherung keine Leistungsvorschriften. Die Krankenkassen sind daher grundsätzlich frei in der Produktegestaltung. Bei der Erarbeitung der Produkte sind jedoch die absolut und die relativ zwingenden Bestimmungen des VVG (vgl. Art. 97 und 98) zu beachten.
Sind zeitlich unbeschränkte Vorbehalte in Bezug auf bestehende Krankheiten möglich?
Ja; sie müssen jedoch aus den Vertragsdokumenten klar hervorgehen.

Veröffentlicht das BPV die Prämien der Zusatzversicherungen?

Nein, aus zweierlei Gründen:
Es existieren rund 1000 Produkte mit unterschiedlichen Leistungen auf dem Markt. Prämienangaben ohne Informationen über die Leistungen wären nur beschränkt aussagefähig. Kommt hinzu, dass es dem Zusatzversicherer frei steht, ob er mit einem Interessenten einen Vertrag abschliessen will oder nicht; Annahmezwang herrscht nur in der Grundversicherung. Eine Prämientabelle könnte daher nur eine beschränkte Entscheidungshilfe für die Wahl eines Versicherers sein.
Sind Prämienanpassungen während laufendem Vertrag möglich?
Ja, sofern die AVB diese Möglichkeit vorsehen, was meist der Fall ist. Solche Prämienanpassungsklauseln werden vom BPV aus Solvenzerhaltungsgründen zugelassen. Die Prämienanpassungsklausel sieht vor, dass die Versicherungsnehmer rechtzeitig vor Inkrafttreten (25-30 Tage) über die Prämienänderung informiert werden müssen. Sind sie mit der Prämienänderung nicht einverstanden, steht ihnen ein Kündigungsrecht zu; es gilt die jeweilige Regelung in den Versicherungsbedingungen. Machen sie von diesem Recht keinen Gebrauch, gilt die Änderung als angenommen. Jede Tarifänderung muss dem BPV vor Inkrafttreten zur Prüfung vorgelegt werden.
Darf mir mein Versicherer die Zusatzversicherung kündigen, wenn ich die obligatorische Grundversicherung bei ihm kündige und sie bei einem anderen Versicherer abschliesse?
Nein. Eine Kündigung der Zusatzversicherung aus diesem Grund ist gesetzlich ausdrücklich verboten.
Darf der Versicherer im Schadenfall kündigen?
Praktisch alle Versicherer verzichten in den Versicherungsbedingungen auf diese Möglichkeit, obwohl das VVG beiden Vertragsparteien das Kündigungsrecht gewährt. Verbindlich ist, was in den AVB dazu festgelegt wird. Der Versicherungsnehmer hat in jedem Fall das Kündigungsrecht im Schadenfall, und zwar spätestens bei der Auszahlung der Entschädigung.

Junge Erwachsene


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Mit der Wahl eines alternativen Grundversicherungsmodells können Sie je nach Kanton bis zu 20% an Prämien einsparen. Durch eine Erhöhung der Franchise steigern Sie die Prämienreduktion zusätzlich (bis zu 47%). Ausserdem zeigt Prämien Schweiz Familienrabatte für Kinder und Jugendliche sowie weitere Optimierungsmöglichkeiten.
In 16 Kantonen liegen die Anpassungen hoch daher hilft Prämien Schweiz, dass passende Angebot schnell und unkompliziert zu finden.
Die Prämie für die Grundversicherung sinkt ab 2019 für die meisten jungen Erwachsenen zwischen 19 und 25 Jahren. Prämien Schweiz zeigt Ihnen, wie alle 19- bis 25- Jährigen ab kommendem Januar die Prämien monatlich bis 100 Franken einsparen können.
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Geben Sie Ihr Geld lieber für eine Reise oder Ausbildung aus als für eine Versicherung?

Die Komplettlösung bei Praemienschweiz schliesst nur Zusatzleistungen ein, die für junge Leute zwischen 19 und 25 sinnvoll sind, und kostet darum nicht viel. Praemienschweiz zeigen Ihnen welche Lösung zusätzlich höhere Beiträge als die Grundversicherung übernimmt. Unter anderem:
• Fitness-Abo
• Brille oder Kontaktlinsen
• Ambulante Notfallbehandlungen im Ausland
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Gut versichert im Ausland

Wenn Sie in den Ferien oder während eines Sprachaufenthaltes verunfallen oder erkranken, kann das teuer werden. Ihre Grundversicherung übernimmt höchstens den doppelten Betrag der Kosten in der Schweiz für ambulante Notfallbehandlungen im Ausland. Es gibt Reiseziele wie die USA, wo das oft nicht reicht. Praemienschweiz zeigt welche Leistungen übernommen werden damit keine Kosten für Sie entstehen.
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Sorgen Sie sich um Ihre Zukunft?

Achten Sie auf Ihre Gesundheit und halten Sie sich fit? Die Zusatzversicherungen beteiligen sich mit Beiträgen für Vorsorge und Fitness. Zum Beispiel für Impfungen, medizinische Check-ups oder das Fitness-Abo (200 Franken jährlich).

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Einmal im Jahr zum Frauenarzt

Frauen sollten regelmässig zur frauenärztlichen Kontrolle gehen. Auch wenn sie beschwerdefrei sind. Je früher beispielsweise Brust- oder Gebärmutterkrebs entdeckt werden, desto erfolgreicher können sie behandelt werden. Die Grundversicherung zahlt eine gynäkologische Vorsorgeuntersuchung alle drei Jahre, die Zusatzversicherung jedes Jahr.

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Krankenkasse während Militärzeit – Brauche ich während des Militärdienstes eine Krankenversicherung?

Dies hängt von der Dauer des Militärdienstes ab. Im Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) heisst es in Art.3 Abs.4: „Die Versicherungspflicht wird sistiert für Personen, die während mehr als 60 aufeinander folgenden Tagen dem Bundesgesetz vom 19. Juni 1992 über die Militärversicherung (MVG) unterstellt sind.“ Das heisst, dass Sie bei längeren Dienstzeiten keine Prämien für die obligatorische Grundversicherung bezahlen müssen. Sie müssen einfach der Krankenkasse den Nachweis erbringen, wie lange Sie Militärdienst zu leisten haben (Kopie des Marschbefehls einschicken).
Info: Die für den Dienst zuständigen Behörden informieren die dienstleistenden Personen über das Verfahren. Die Militärversicherung deckt während der Dienstzeit die Risiken Krankheit und Unfall ab.

Kontakt

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Bitte füllen Sie unser Kontaktformular aus und wir werden uns umgehend bei Ihnen melden. Um die Kontaktaufnahme sicherzsutellen, bitten wir Sie alle Angaben korrekt und komplett auszufüllen. Je nach Auslastung wird die Kontaktaufnahme innerhalb wenigen Stunden erfolgen. Herzlichen Dank!

Sie können uns auch direkt über die Emailadresse info@bayfinanz.ch anschreiben. Vergessen Sie nicht Ihre Telefonnummer anzugeben, damit wir uns umgehend bei Ihnen melden können.

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